Als Mal- und Kunsttherapeutin arbeite ich mit dem Ansatz der Prozessarbeit, der davon ausgeht, dass der Lebensprozess als solcher seinen Sinn bereits in sich trägt. Ich verstehe mich dabei als „Geburtshelferin“, die dabei bleibt, auch wenn es darum geht, in „verwunschene“ Regionen abzusteigen, die Wachstumssignale des Gegenübers auffängt, sie einbringt und an der Grenze zum Unbekannten das Bewusstsein behält. So kann vermeintliches „Stroh“ plötzlich als potentielles Gold erfahren und ins Leben integriert werden.
Wenn ich in meiner Praxis gestalterische Mittel einsetze, was oft, aber nicht ausschliesslich der Fall ist, habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige Klientinnen und Klienten ihr „Werk“ nicht nur als Anlass zur Selbsterfahrung sehen wollen, sondern es künstlerisch durcharbeiten, gestalterische Fortschritte machen, kreativer und authentischer im Leben oder/und in ihrer künstlerischen Tätigkeit werden wollen. Mein langjähriges eigenes Kunstschaffen und meine Lehrtätigkeit auf diesem Gebiet erlauben mir, diese anspruchsvollen Prozesse zu begleiten.